Gewohnheiten und Vorsätze – ein Spiel mit Schwierigkeitsgraden
Shownotes
In dieser Episode sprechen wir über Gewohnheiten und Vorsätze – und darüber, warum Veränderung sich oft schwerer anfühlt, als sie auf den ersten Blick erscheint.
Es geht um die Zugkraft alter Gewohnheiten, um kurzfristige Belohnung und um die Frage, was es wirklich braucht, damit neue Vorsätze nicht nur gedacht, sondern gelebt werden. Nicht als Frage von Disziplin oder Willenskraft, sondern als Spiel mit Aufmerksamkeit, Orientierung und innerer Bereitschaft.
Themen dieser Folge:
Warum alte Gewohnheiten so überzeugend sind
Kurzfristige Belohnung vs. langfristige Ausrichtung
Weshalb Ausnahmen manchmal dazugehören
Gewohnheiten ändern als Spiel mit Schwierigkeitsgraden
Freiheit von Gewohnheit statt Kampf gegen sich selbst
Die Episode lädt dazu ein, Veränderung als Teil menschlicher Entwicklung zu erleben: Altes loszulassen, wenn es nicht mehr trägt – und Raum zu schaffen für das, was lebendig, hilfreich und schön ist.
Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
Transkript anzeigen
00:00:00: Bernd: Heute wollen wir über Gewohnheiten
00:00:03: ändern und über neue Vorsätze,
00:00:06: Neujahrsvorsätze, die oft
00:00:08: dann höchst motiviert ausgesprochen werden
00:00:11: und für sich erkannt werden. Und ich
00:00:13: kenne es nur von mir, wenn immer ich mir
00:00:15: einen Vorsatz – ist schon lange her,
00:00:18: vielleicht so vor 15 Jahren – so: "Zum neuen
00:00:20: Jahr lege ich los mit dem und dem". hat
00:00:23: es nicht unbedingt ganz so funktioniert.
00:00:26: Und da werfe ich jetzt die Frage zu
00:00:30: dir: Warum ist es so? Warum ist es
00:00:32: mit Neujahrsvorsätzen, generell mit
00:00:34: neuen Vorsätzen, mit neuen Gewohnheiten
00:00:36: oder mit Gewohnheit ändern gar nicht
00:00:37: einmal so einfach?
00:00:39: Dittmar: Ja, oft kollidieren die ja mit alten
00:00:43: Gewohnheiten; neue Vorsätze, alte
00:00:45: Gewohnheiten, das beißt sich oft ein
00:00:47: bisschen, wie z.B.
00:00:49: der Vorsatz, morgens Sport zu machen,
00:00:55: ein so ein Klassiker, beißt sich halt
00:00:57: so bisschen mit der Gewohnheit
00:00:59: auszuschlafen.
00:01:01: Neue Vorsätze heißt oft alte
00:01:04: Gewohnheiten erstmal ablegen, und das ist
00:01:07: halt nicht so leicht, weil die halt eine
00:01:10: gewisse Sogwirkung haben,
00:01:13: und weil es in diesen Momenten, wo
00:01:16: die alte Gewohnheit sich anbietet, oft
00:01:20: sehr viel mehr Aufmerksamkeit
00:01:23: braucht für den neuen Vorsatz als für
00:01:25: die alte Gewohnheit.
00:01:28: Ja, und die alte Gewohnheit hat halt
00:01:29: eine Zugwirkung. und kommt halt mit
00:01:32: Argumenten wie z.B.; "Ja, aber ich habe
00:01:36: heute nicht so gut geschlafen, also
00:01:38: lasse ich das lieber mal mit dem
00:01:40: Frühsport – ausnahmsweise!"
00:01:43: Und so geht es dann halt los mit diesen
00:01:45: Ausnahmen,
00:01:47: und das war's dann mit den Vorsätzen.
00:01:50: Es braucht nicht viel Überzeugungskraft
00:01:53: von diesen alten Gewohnheiten. Es
00:01:54: braucht keine besonders guten Argumente.
00:01:57: Wie z.B.: "Okay, heute ist wirklich zu
00:01:59: schlechtes Wetter zum Joggen" oder so,
00:02:02: sondern es reicht: "Ach komm,
00:02:04: ist doch wurscht!" Und: "Stimmt, eigentlich
00:02:07: ist es wurscht". Ja, so einfach alte
00:02:09: Gewohnheit hat kurz gesagt eine große
00:02:12: Zugwirkung und die neue Gewohnheit hat
00:02:15: ein Versprechen, aber nicht wirklich den
00:02:19: Zug, den die Gewohnheit hat.
00:02:22: Bernd: Wenn ich weiß, in der Früh, weil du
00:02:25: das Beispiel gebracht hast, Sport zu
00:02:27: machen würde mir gut tun,
00:02:30: aber es mischt sich halt wieder diese
00:02:32: alte Gewohnheit ein, so was du
00:02:33: vorher beschrieben hast, mit dem "eigentlich
00:02:35: nein" – wie schafft man es dann
00:02:39: trotzdem, vielleicht in eine Richtung
00:02:42: zu gehen, die einem besser tut, weil
00:02:44: wenn man dann den meisten Sport macht,
00:02:47: ist das Gefühl nachher sehr
00:02:48: angenehm.
00:02:49: Dittmar: Ja. Und das Stichwort ist "nachher". Und
00:02:52: das ist die Schwierigkeit, dass sich
00:02:55: das im Moment ja z.B. besser anfühlt,
00:02:59: einfach noch ein bisschen im warmen Bett
00:03:00: zu bleiben und die Vorstellung von
00:03:02: irgendwie in die Kälte raus und da jetzt
00:03:04: rumrennen oder so sich nicht wirklich
00:03:06: verlockend anfühlt. Ja, es fühlt sich
00:03:09: später gut an, aber jetzt fühlt sich
00:03:12: es halt besser an im Bett zu bleiben,
00:03:14: z.B. Und das ist halt diese ganzen
00:03:16: Sachen, wie z.B.
00:03:19: Weniger Zucker essen oder weniger was
00:03:22: auch immer, irgendwas ungesundes, Kaffee
00:03:25: trinken, Zigaretten rauchen oder so.
00:03:28: Ja, das zahlt sich aus oder das ist
00:03:32: schön in der Zukunft, wo ich mich
00:03:34: fitter fühle, gesünder fühle und so
00:03:36: weiter, aber im Moment
00:03:39: schmeckt halt einfach die Schokolade und
00:03:43: diese super kurzfristige
00:03:45: Belohnung zieht halt einfach eher als
00:03:48: der langfristige Gewinn. Also braucht es
00:03:50: wirklich das Denken dafür oder die
00:03:53: Fantasie dazu, dass ich mich darüber
00:03:56: freuen würde, ja? Und auch die Fantasie
00:03:58: z.B., dass mich das ärgern würde, wenn
00:04:01: ich jetzt doch wieder die ganze
00:04:03: Schokolade aufesse oder so diese Sachen,
00:04:06: ne, dass es mich freuen würde, wenn ich
00:04:08: erstmal draußen bin oder vielleicht auch
00:04:10: erst nach dem Laufen, dass ich
00:04:14: mich dann wirklich fit fühlen würde.
00:04:16: Aber im Moment, in dieser Minute sagt die
00:04:20: Gewohnheit einfach:Bleib liegen oder
00:04:23: iss Schokolade oder wenn es geht, beides
00:04:25: gleichzeitig."
00:04:27: Bernd: Was ich so raushöre, ist wieder so die
00:04:32: Fähigkeit irgendwie rauszuzoomen und
00:04:34: größer was zu betrachten, weil wenn es
00:04:36: nur jetzt auf dem Moment: Chips schmecken
00:04:38: lecker, Fett und Salz, was gibt's
00:04:40: besseres!
00:04:42: Aber wenn ich, wenn man es schafft,
00:04:44: rauszuzoomen und das ganze breit und
00:04:46: weiter anzusehen, dann kann sich da der
00:04:49: Zugang ein bisschen ändern.
00:04:51: Dittmar: Ja, wenn wir ein Gefühl dafür kriegen,
00:04:55: was uns wirklich wichtig ist, was uns
00:04:59: wirklich was bedeutet, um es so zu sagen,
00:05:01: was wirklich wertvoll ist, wenn wir
00:05:03: irgendwann mal auf unser Leben
00:05:05: zurückschauen mit 90 oder so, dann ist
00:05:09: es nicht: "Ach, es war ein schönes Leben.
00:05:10: Ich habe echt viele Chips gegessen. Es
00:05:13: war echt fett und salzig." Ja, und das
00:05:15: ist nicht das,
00:05:18: nicht das, was das was das Leben
00:05:20: erfüllend macht oder was wirklich
00:05:22: wertvoll ist für uns
00:05:25: im Vergleich z.B. zu Gesundheit.
00:05:28: Wenn wir im Rückblick schauen könnten,
00:05:32: so:"Ich war gesund mein Leben über
00:05:35: mit all den üblichen kleinen Ausreißern
00:05:38: wie eine Erkältung oder sowas, aber ich
00:05:40: war echt fit und beweglich, bis ich 90
00:05:43: war." Ja, und vergleichen das mit
00:05:46: irgendwie. "Ja, ich war mit 70 schon
00:05:49: ziemlich am Ende, aber Chips gingen
00:05:52: immer noch." Ja, das ist einfach: In
00:05:55: der Relation ist es klar, was uns
00:05:58: wirklich wichtig ist und was das Leben
00:06:00: schön macht,
00:06:01: aber ohne die Relation ist es halt "Ja,
00:06:04: dann esse ich halt ab morgen keine Chips
00:06:06: mehr." Und diese Begründung braucht
00:06:09: halt z.B. diese Aufmerksamkeit: "Ja, und
00:06:11: das sage ich schon seit paar Jahren:
00:06:14: Ab morgen wird alles anders." Also, um
00:06:16: eine Gewohnheit abzulegen oder eine neue
00:06:19: Gewohnheit zu entwickeln, wie z.B. eine
00:06:21: andere Art der Ernährung oder sich mehr
00:06:23: zu bewegen oder z.B. seinen
00:06:27: Medienkonsum bisschen einzuschränken
00:06:30: und nicht die ganze Zeit vor YouTube
00:06:31: Videos zu hängen. Das braucht halt
00:06:34: einfach eine größere Aufmerksamkeit.
00:06:37: Diese Gewohnheit hat einen Zug.
00:06:40: Und das zu bemerken hilft halt, das als
00:06:43: eine Gelegenheit zu nehmen, diese
00:06:44: Gewohnheit zu schwächen.
00:06:47: Sagen wir, diese Gewohnheit
00:06:49: meldet sich mit Sicherheit noch einige
00:06:52: Male, bis sie wirklich abgelegt ist.
00:06:56: Also, sagen wir mal 48 mal kommt ... klopft
00:07:01: es wieder an und sagt: "Ja, aber heute
00:07:03: war echt ein stressiger Tag, da kannst
00:07:04: du dir ja wohl was gönnen." Und dann in
00:07:06: diesen Situationen
00:07:09: zu wissen, was wirklich was ist,
00:07:12: was ich mir gönne, nämlich die Freiheit
00:07:14: von dieser Gewohnheit, das Ablegen von
00:07:17: der Gewohnheit, ist wie das Ablegen von
00:07:19: einer Sucht. Das ist nicht ein für alle
00:07:21: mal verschwunden.
00:07:23: Das braucht das, dass der Anwalt der Sucht
00:07:26: oder der Gewohnheit anklopft und sein
00:07:29: Plädoyer hält von irgendwie:"Ja, aber das
00:07:32: kannst du dir doch wirklich mal gönnen
00:07:34: oder heute ist eine Ausnahme oder ist
00:07:36: doch egal." Ja, und darauf vorbereitet
00:07:40: zu sein, dass sich das meldet und dass
00:07:42: es nicht ist: "Ja, wenn die wenn dieses
00:07:44: Argument kommt, ja, dann kann ich nichts
00:07:46: machen", sondern zu wissen, das ist
00:07:49: nicht in meinem Sinne. Das ist im Sinne
00:07:51: der alten Gewohnheit. und die versucht,
00:07:54: um es mal so auszudrücken, als würde die
00:07:56: von sich aus was versuchen, versucht
00:07:59: uns zurückzukriegen
00:08:02: in die alte Gewohnheit. Und zu wissen,
00:08:03: das meldet sich und ist wie eine
00:08:06: Challenge,
00:08:07: wie in nem Videospiel z.B.: Ja, das
00:08:10: meldet sich und die Challenge, die
00:08:13: Herausforderung ist nicht dem sich zu
00:08:17: unterwerfen, nur weil etwas sagt, ist
00:08:20: doch egal.
00:08:21: B[ Mm.
00:08:23: Dittmar: Und in den Momenten das Gefühl dafür zu
00:08:26: haben, was ist denn wirklich was, was
00:08:28: ich mir gönne, nämlich diese Freiheit
00:08:31: von ner Gewohnheit –
00:08:33: das ist in dem Moment wesentlich.
00:08:36: Und auch das kann sich wie eine
00:08:38: Belohnung anfühlen, wenn das nicht ist:
00:08:39: "Waah, jetzt meldet sich das wieder", sondern:
00:08:42: "Ja, ich bin in dieser Challenge, diese
00:08:44: Gewohnheit wirklich abzulegen, endgültig
00:08:48: abzulegen. Und das gehört dazu,
00:08:51: dass die sich meldet und ich nicht drauf
00:08:54: einsteige."
00:08:59: Bernd: Ein Bild, das bei mir aufpoppt, ist jetzt so
00:09:00: ein Sportler oder ein Krieger, der
00:09:03: bereit ist, der weiß einfach, dass wenn
00:09:05: jetzt in die Schlacht geht oder so, was
00:09:08: da kommen könnte und dann einfach diese
00:09:11: Bereitschaft zu haben: Ich weiß, es wird kommen, weil
00:09:16: die Gewohnheit wird
00:09:17: sich melden.
00:09:18: Und das macht bei mir Gefühl von, wenn
00:09:20: ich das so höre, dass man auch das
00:09:24: schaffen kann, weil wenn man wo irgendwo
00:09:26: man nicht bereit ist, dann wird man ...
00:09:28: kann sich es anfühlen als wäre man
00:09:29: überfordert oder irgendwie als hätte man
00:09:31: keine Wahl oder keine
00:09:33: Möglichkeiten.
00:09:34: {D] Ja, das ist wie ... wenn wir diese
00:09:38: Sportler-Metapher nehmen, das ist wie
00:09:42: wir sind vielleicht gerade bei einem
00:09:44: Auswärtsspiel
00:09:46: und wir sagen: "Hey, das ist unfair, die
00:09:48: rufen alle gegen mich. Ja, also dann
00:09:51: kann ich auch nicht." Ja, oder: "Hey, der
00:09:53: hat versucht mir den Ball abzunehmen,
00:09:55: jetzt spiele ich nimmer mit." Ja, das ist
00:09:57: ja das ist halt das Spiel, das ist der
00:09:59: Sport – und so ist halt diese Gewohnheit
00:10:01: abzulegen, die meldet sich einige Male.
00:10:06: Aber jedes Mal, wo ich diesem
00:10:08: eingefahrenen Weg – auch im Hirn sozusagen –
00:10:12: diesem Highway nicht folge, verliert es
00:10:15: an Macht und verliert es an Zugwirkung
00:10:17: und gewinnt das Neue an
00:10:20: Stabilität,
00:10:22: und es wird leichter. Und dann gibt's
00:10:24: halt für viele Leute diese
00:10:27: Ausnahmesituationen, wie z.B.:"Okay, ich
00:10:30: bin verkühlt, erkältet oder so, und jetzt
00:10:33: laufen zu gehen, das wäre wirklich mega
00:10:35: anstrengend."
00:10:36: Es ist ja auch nicht, wir müssen zwanghaft
00:10:39: jetzt dieses diese neue Gewohnheit
00:10:41: aufrechterhalten oder so, aber dann gibt
00:10:43: es halt mal eine Ausnahme, wo es nicht
00:10:45: anders geht, ja, wo wir vielleicht
00:10:49: verschlafen haben z.B. und keine Zeit
00:10:50: haben zum Laufen. Und das ist ganz oft
00:10:53: irgendwie:"Ookay, jetzt ist es
00:10:54: durchbrochen, es hat nicht funktioniert,
00:10:57: ja, oder ich habe jetzt doch wieder
00:10:58: Chips gegessen. Na gut, dann bin ich
00:11:01: jetzt gescheitert" so ungefähr statt:
00:11:02: "Okay, das war jetzt ein kleiner
00:11:04: Schlenker und weiter geht's." Ja, wie im
00:11:08: Sport:"Ja, jetzt habe ich den Ball
00:11:09: verloren oder am Tor vorbeigeschossen
00:11:12: oder sowas und weiter geht's. Das ist
00:11:14: nicht gut, dann gebe ich es jetzt auf",
00:11:16: ja? sondern das kann einfach mal sein.
00:11:22: Und zu wissen, dass diese Gewohnheit
00:11:26: sehr darauf ausgerichtet ist, uns wieder
00:11:29: zurückzukriegen, also dass ein Teil vom
00:11:32: Hirn einfach auf Gewohnheiten megamäßig
00:11:34: steht, weil: Das hat immer funktioniert
00:11:38: und das ist ja irgendwie auch so eine da
00:11:40: springt unser Belohnungssystem an und so
00:11:42: weiter, und dass sich das also melden
00:11:45: kann, gehört einfach dazu. Zum
00:11:47: Ablegen von Gewohnheiten gehört das
00:11:49: dazu, dass die sich melden.
00:11:52: Und es könnte sein, dass wir das in
00:11:54: so einem größeren Rahmen betrachten,
00:11:58: dass wir sagen, okay, das ist
00:12:00: Menschsein in Reinform, dass wir was
00:12:03: Neues lernen und was Altes ablegen, was
00:12:06: nicht mehr funktioniert hat. Ja, so wie
00:12:08: wir Überzeugungen abgelegt haben im Lauf
00:12:12: der Menschheit von: "Das hat der Teufel
00:12:15: gemacht" oder was weiß ich. Und dass wir
00:12:18: neue Gewohnheiten entwickeln, ist einfach
00:12:20: Teil der menschlichen Entwicklung:
00:12:23: abzulegen, was nicht mehr funktioniert,
00:12:25: was uns nicht gut tut, was nicht
00:12:28: hilfreich und nicht sinnvoll und nicht
00:12:29: schön ist – und stattdessen das zu finden,
00:12:32: was gesund ist, was hilfreich, was schön
00:12:35: ist.
00:12:38: Und insofern ist Gewohnheiten ablegen
00:12:40: einfach auch Sinn des Lebens.
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