Wie Beziehungen scheitern – und aufblühen
Shownotes
Beziehungen beginnen oft lebendig, offen und intensiv. Und verändern sich mit der Zeit: Was zunächst frisch erscheint, wird vertraut – und verliert dabei manchmal an Lebendigkeit.
In diesem Gespräch geht es um einen inneren Mechanismus, der dabei eine zentrale Rolle spielt: eine Art der Aufmerksamkeit, die das Erleben entwertet.
Der Blick verschiebt sich vom unmittelbaren Kontakt hin zu Gewohnheit, Vergleich und Distanz. Aus Begegnung wird Bekanntheit, aus Nähe wird ein Objekt unter vielen Möglichkeiten.
Das Gespräch zeigt, wie dieser Wechsel der Aufmerksamkeit geschieht – und wie sich Erleben verändert, wenn Wahrnehmung wieder unmittelbar wird. Nicht durch etwas Neues im Außen, sondern durch frische Aufmerksamkeit im Kontakt.
Themen:
· Beziehungen und Kennenlernen als lebendige Erfahrung · Aufmerksamkeit und ihre Veränderung im Verlauf von Beziehungen · Gewohnheit und das Gefühl von „kenne ich schon“ · Vergleich, Optionen und Konsumentenhaltung · Entwertung im Erleben und Distanz im Kontakt · frische Wahrnehmung und unmittelbares Erleben · Lebendigkeit im Vertrauten entdecken
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0: B] Lieber Dittmar, das heutige Thema kommt von Freundinnen von mir.
0: Und zwar geht es um Beziehungen und vor allem auch um so das Kennenlernen,
0: wo die Frage war, dass am Anfang ja alles meistens gemütlich ist
0: und nett ist und auch in dem Fall die Männer.
0: Dass es ja super ist und dass es dann irgendwie auf einmal komisch wird,
0: man teilweise geghostet wird und auch dann,
0: wenn man sich selbst irgendwie mehr öffnet oder mehr zeigt oder auch mehr investiert,
0: so die Worte von den Freundinnen, dass das dann irgendwie öfters passiert.
0: Was würdest du meinen Freundinnen empfehlen?
0: D] Was ich so höre, das ist einfach ein ziemlich häufiges Thema, dass das oft vorkommt.
0: Also wäre meine erste Empfehlung, nicht sofort zu
0: denken, das ist ER jetzt oder das ist SIE, die große Liebe.
0: Das scheint wohl eher ein Männerthema zu sein,
0: Männer, die einfach nur ihren Spaß haben wollen und dann erzählen, was immer gut ankommt.
0: „Sowas habe ich noch nie erlebt“ und so weiter.
0: Männer, die einen auf große Liebe machen und dann einfach sich nicht mehr melden
0: oder sagen: „Ich habe leider überhaupt keine Zeit für jemand in meinem Leben,
0: ich bin noch nicht so weit“, irgendwas halt.
0: Und es kann auch sein, das ist jetzt eine zweite Theorie:
0: Ja, am Anfang ist man leicht geblendet. „Wow, da passt viel!“
0: und dann scheint es so: „Ah, da passt ja alles!“, so ungefähr.
0: Und dann zeigen sich halt mehr Seiten und dann könnte es sein, man bemerkt:
0: Okay, das passt jetzt doch nicht ganz so.
0: Und für manche Leute ist das, bedeutet das dann: „Ja okay, dann habe ich ja noch andere Optionen.“
0: Und das, glaube ich, ist ein wesentlicher Punkt,
0: also was ich so höre, passieren die meisten von diesen Sachen über Online-Dating.
0: Und da scheint mir, dass man leicht in so ne Konsumentenhaltung kommt von:
0: Ich habe ja eine Riesenauswahl und vielleicht ist die Nächste
0: doch irgendwie noch interessanter oder so. Im Wesentlichen läuft es darauf raus,
0: vielleicht das zu genießen, wie es am Anfang ist,
0: aber nicht davon auszugehen, weil es sich super anlässt, wird es super bleiben.
0: Weil das ist einfach, was die Erfahrung zeigt:
0: Ja, es lässt sich super an und dann halt kommt was
0: dazwischen.
0: B] Es ist ja schon so, dass der Mensch irgendwie zwei Tendenzen in sich trägt:
0: Einerseits dieser Zug nach Verbundenheit, nach Beziehung.
0: Und andererseits auch das große Bedürfnis nach Autonomie,
0: nach Selbstständigkeit und nach wenig Rücksichtnahme vielleicht auch,
0: also sich selbst zu verwirklichen und es ist so ein Spiel zwischen diesen beiden Tendenzen,
0: Verbundenheit und Autonomie.
0: Und natürlich ist es bei verschiedenen Menschen anders ausgeprägt.
0: Die einen haben mehr Zug in die Richtung Autonomie,
0: die anderen vielleicht mehr in Richtung Verbundenheit.
0: Aber jetzt sage ich es ganz salopp und direkt so:
0: Beziehungen, es ist ja recht unwahrscheinlich eigentlich,
0: dass zwei Menschen längere Zeit eine Beziehung führen, wie sie vielleicht
0: wir uns vorstellen oder viele sich vorstellen, durch Filme suggeriert oder durch andere Dinge.
0: D] Mir scheint, längstenfalls halten Beziehungen so 80 Jahre oder sowas.
0: Das ist schon ziemlich gut. Und dann geht es aus Gründen auch wieder auseinander.
0: Von daher hat jede Beziehung so eine Art Ablaufdatum oder so.
0: Natürlich ist für viele Leute das Ideal, die 80 Jahre zu schaffen.
0: Und das ist vielleicht aber auch ein ähnlicher Punkt, wie ich es gerade gesagt habe:
0: Oh, da taucht jemand auf und das fühlt sich vielleicht frischer an, neuer an,
0: hat mehr Aufregung, hat mehr Reiz. Oft ist es so, dass neue Bekanntschaften
0: interessanter scheinen als alte Liebe. Es ist ja auch legitim, nach dem zu gehen,
0: was einen gerade interessiert. Aber was hilfreich ist, ist die
0: Klarheit darüber: Was ist es denn eigentlich? Und vor allem: Wodurch hat die frühere Beziehung
0: nachgelassen, um es mal so zu sagen. Und ganz oft ist es, dass wir uns gewöhnt
0: haben und deswegen nichts Neues mehr entdecken, sondern alles, zum Beispiel aus Männersicht:
0: Alles, was sie sagt, habe ich in irgendeiner Form schon mal gehört.
0: Ich kenne die Gesten, ich kenne was auch immer.
0: Am Anfang ist das alles: „Ui, Wahnsinn! Und so sieht sie aus,
0: wenn sie verlegen ist. Und so sieht sie aus, wenn sie strahlt vor Freude“ und so weiter.
0: Und irgendwann ist es einfach: da sitzt sie halt da und es ist wie immer.
0: So ähnlich wie der eigene Körper. Wenn dem Aufmerksamkeit geschenkt
0: wird, fühlt sich alles irgendwie sensationell an. Sinnlich interessant.
0: Wenn wir aber uns aus dem Bett raus wälzen und in die Kleidung und die
0: ganzen Routinen abspulen, fühlt sich das einfach an … gewohnt.
0: Ohne jede Aufregung, ohne jeden Reiz, um es mal so zu sagen.
0: Ohne Freude am Erleben.
0: Und das passiert für uns selber und das passiert halt auf dieselbe
0: Art oder auf eine sehr ähnliche Art, kann das auch passieren in Beziehungen.
0: Nämlich, dass das Denken übernimmt und das in einen „Kenn ich schon“-Modus bringt.
0: Eine Art der Aufmerksamkeit, die das alles für bekannt erklärt oder als bekannt ansieht
0: und deswegen sich nach Frische sehnt, nach was Neuem sehnt.
0: Und dann bietet jemand anders natürlich diese Neuheit, weil:
0: den oder die kennt man halt nicht so gut.
0: Und dann geht dieses Spiel von vorne los.
0: Ui, Wahnsinn, alles neu! Und dann, na, okay, jetzt wieder alles bekannt.
0: Und wie gesagt, ich bin da kein Richter darüber.
0: Aber wenn diese Art der Aufmerksamkeit sich
0: ändert, ändert sich das Erleben und dann ändert sich der Kontakt.
0: Dann ist in einem Kontakt wieder was Frisches zu finden.
0: Jeder Moment hat eine gewisse Frische.
0: Und natürlich hat es nicht die Aufregung wie
0: die allererste Berührung oder der allererste Kuss oder so.
0: Diese Aufregung ist vielleicht nicht da, aber die Schönheit kann bleiben,
0: wie bei Musik, die du schon gehört hast.
0: Und trotzdem kannst du sie mit frischen Ohren hören, mit liebevollen Ohren genießen.
0: Wirklich offen sein dafür statt gleichgültig: Kenne ich alles schon.
0: B] Deine Worte erinnern mich ein bisschen auch an einen deutschen Schriftsteller,
0: Journalisten, den Roger Willemsen.
0: Der hat einen Job gehabt und dann irgendwann ist er draufgekommen, irgendwie muss sich was ändern.
0: Weil er gar nicht seinen Arbeitsweg gekannt hat, den Weg in die Arbeit
0: sozusagen, hat er so ohne Frische, ohne Aufmerksamkeit ist er jeden Tag gegangen.
0: Und einfach dieses Bekannte auch mit neuen Augen, mit der Frische,
0: was wir ja öfter schon besprochen haben, das war nur so ein Beispiel jetzt,
0: das erinnert mich voll an das, weil man kann die Partnerin, den Partner mit frischen
0: Augen sehen oder halt mit bekannten Augen. Und wie es sich dann anfühlt, diesen Unterschied.
0: D] Ja. Und so können wir durch unsere Stadt gehen und kennen wir eh schon alles.
0: Wir wissen, wie alles heißt. Wir wissen, das ist das Rathaus und das ist dies und so weiter.
0: Und diejenigen, die sich das wirklich anschauen, das sind die Touristen, die die Schönheit sehen.
0: Und das ist irgendwie auch ein bisschen schade,
0: dass wir in einer schönen Stadt leben, ohne es wirklich noch zu sehen.
0: Und das ändert sich zum Beispiel, wenn man mit Touristen, wenn man Besucher hat und
0: geht mit denen durch die Stadt, dann fällt einem wieder auf,
0: dass das wirklich eine schöne Stadt ist. Also nicht alles, aber viele schöne Stellen.
0: Und dasselbe kann der Arbeitsweg sein, wie du es gerade beschrieben hast.
0: Und dasselbe kann sein, wenn wir uns bewegen.
0: Wir können zum Beispiel, okay, ich muss meine Morgenroutine machen und so was und sieben
0: und acht und neun und das schaffe ich bis 50 oder was weiß ich was.
0: Und hauptsächlich sind wir mit dem Zählen beschäftigt, um das abzuarbeiten,
0: statt das zu genießen und die Lebendigkeit vom
0: Körper und vielleicht auch die Kreativität vom Körper,
0: seine Bewegungen finden zu lassen und zu fühlen, was ihm gut tut und worauf er jetzt Lust hat.
0: Neue Bewegungen zu entdecken, statt vorgegebene Bewegungen abzuspulen.
0: Und dasselbe Prinzip gilt für unsere Umgebung, unser eigenes Erleben,
0: in gewisser Weise auch für unser Denken, was uns einfach die bekannten Sachen immer wieder erzählt,
0: und wir können darauf achten, was ist denn das eigentlich, Denken?
0: Höre ich da eine Stimme? Sehe ich Bilder?
0: Wo sind denn diese Bilder? Wie klingt denn diese Stimme?
0: Wessen Stimme ist es eigentlich? Wo kommt die her? Und so weiter.
0: Einfach diesen Forschergeist für das, was wir für bekannt halten.
0: Diesen Forschergeist zu erleben oder diese Entdeckerfreude zu erleben, das ist nicht:
0: wir brauchen jedes Mal eine neue Welt, sondern wir brauchen frische Aufmerksamkeit.
0: Und dasselbe gilt für Beziehungen.
0: Nicht jede Geschichte ist neu, aber dieser Kontakt kann in diesem Moment neu gefühlt werden.
0: Wenn uns zum Beispiel bewusst ist: Da kommt dieser Filter, der erzählt „kenne ich alles“.
0: Und diesem Filter Aufmerksamkeit zu schenken:
0: Wahnsinn, da ist was, das macht alles, was ich erlebe, scheinbar zu was Bekanntem.
0: „Ja, kenne ich schon und ist ungefähr dasselbe.“
0: Wie funktioniert das? Wie entsteht das Gefühl von Bekanntheit?
0: Und wie unterscheidet sich Bekanntheit von Gewohnheit?
0: Und wie unterscheidet sich das von Vertrautheit?
0: Wenn wir mit jemandem länger zusammen sind, klar entwickeln wir Vertrauen,
0: fühlt es sich vertraut an. Fühlt es sich nah und innig an.
0: So haben wir uns ja ursprünglich mal verliebt.
0: Und das ist was, das muss nicht weggehen,
0: nur weil es sich nicht mehr riskant anfühlt, um es mal so zu sagen.
0: B] Das ist so schön auch, glaube ich, wenn man das Wort Liebe jetzt hernimmt,
0: dass das ja so vielseitig ist und nicht nur jetzt „eine Liebe“ in Anführungsstrichen gibt.
0: Es gibt dieses Verliebtsein, hast du vorhin gesprochen, auch ein bisschen
0: dieses mit rosa-roter Brille, was man auch kennt.
0: Aber mit der Zeit entwickelt sich das dann und es wird ganz anders.
0: Also Liebe, Tiefe, Vertrauen, und das finde ich ist auch voll schön,
0: diese Entwicklung auch anzuerkennen
0: und zu sehen, dass es einfach wandelbar ist und sich verändert.
0: D] Ja, alles wandelt sich, die Beziehung ändert sich.
0: Beziehung kriegt eine andere Art von Tiefe durch länger Zusammensein.
0: Gleichzeitig fühlt sich nichts mehr fremd an, oder sehr wenig fühlt sich fremd an – oder wenn,
0: dann befremdlich: „Nein, das macht er nicht im Ernst, macht er das jetzt schon wieder!“
0: Und das ist was, wie vorher beim Dating auch gesagt, da ist ursprünglich einfach
0: diese Anziehungskraft und dieses Wow und das fühlt sich jetzt ja mal wirklich magisch an!
0: Und irgendwann kommt halt eine andere Art der Aufmerksamkeit und die sagt zum Beispiel,
0: könnte ich nicht eventuell was Besseres kriegen oder so.
0: Und das ist halt, dadurch passiert nicht nur, dass wir in so eine Konsumentenhaltung kommen,
0: wenn wir diesen Gedanken folgen, sondern es passiert auch, dass
0: wir unsere Partnerin oder unseren Partner aus einer Distanz sehen, wie ein Objekt.
0: „Jetzt macht er das schon wieder. Der vorige hat das nicht gemacht,
0: hm, der vorige war irgendwie in vieler Hinsicht besser“ oder sowas.
0: Oder: „Da gibt es ja noch eine Kandidatin,
0: vielleicht sollte ich mich lieber mal an die wenden“.
0: Dass wir einfach aus so einer kritischen Distanz den Menschen beurteilen,
0: irgendwie so:
0: „Was gefällt mir, was gefällt mir nicht, was könnte besser sein?“
0: Diese kritische Distanz, unter der leiden wir selber.
0: Und dann ist die Hoffnung, beim nächsten Menschen aus dieser kritischen Distanz wieder rauszukommen.
0: Und das funktioniert ja auch am Anfang so von: „Wow, das ist ja mal der Wahnsinn,
0: so eine frische Lebendigkeit!“ und so weiter.
0: Aber die Menschen bleiben frisch lebendig, die sind immer live
0: und immer da, auch wenn wir ihre Gewohnheiten kennen.
0: In diesem Fokus erleben wir dann irgendwann nur noch Bekanntes und nur noch Gewohnheiten
0: und verlieren die Frische im Erleben.
0: Und das liegt nicht an diesem Menschen, sondern es liegt an diesem Fokus,
0: der sich an Bekanntheit orientiert und sich dann langweilt.
0: Und insofern ist das auch eine Gelegenheit, das kennenzulernen:
0: Wie funktioniert dieses Entwerten?
0: Was passiert mit der Aufmerksamkeit,
0: was passiert mit dem Gefühl, wenn wir so distanziert kritisch auf was schauen?
0: So: „Habe ich nichts Besseres verdient? Ich glaube, ich könnte was Besseres haben.“
0: Und das ist schade.
0: Diese Konsumentenhaltung von „Ich könnte mehr haben“ oder so, das ist einfach …
0: Da kannst du an einem superschönen Ort sein und denken:
0: „Okay, wenn ich Milliardär wäre, hätte ich es noch schöner.“
0: Und dann ist dieser Moment nicht so schön.
0: Wenn der Fokus darauf ist, könnte ich nicht noch was Besseres haben oder so,
0: dann ist es einfach eine Entwertung von diesem ursprünglichen Live-Moment.
0: Und das ist was, wozu eine längere Beziehung wirklich auch hilfreich sein kann.
0: Ja, weil dann kommen halt diese „Ja, du hast es schon
0: mal erzählt“ oder sonstige … wir kennen Gewohnheiten.
0: Wir können sehen, wie sie mit anderen Leuten umgeht und wir können vorhersagen,
0: was sie als nächstes sagen wird oder sowas. Und das ist einfach, ja, das ist ein Teil
0: von miteinander bekannt sein und sich verstehen und so weiter.
0: Das ist nur dann ein Problem, wenn wir nichts anderes mehr erkennen.
0: Wir können uns superschöne Möbel kaufen, wir können uns megamäßig einrichten,
0: und dann sehen wir es nicht mehr.
0: Wir haben es gekauft, weil wir es so schön fanden und
0: dann kommen wir in unser Wohnzimmer oder in unsere Wohnung und sehen es nicht mehr.
0: Es ist einfach nur das übliche Wohnzimmer.
0: Und das ist nicht, dass die Sachen weniger schön werden,
0: sondern dass es eine Tendenz in uns gibt, alles in Gewohnheiten abzupacken,
0: sodass es keine Aufmerksamkeit mehr braucht, dass wir ihm keine Aufmerksamkeit mehr schenken müssen.
0: Und deswegen die Aufmerksamkeit frei ist für wichtige Gedanken.
0: Ein großer Teil vom Menschsein ist:
0: Jo, bin ich in einer Umgebung, wo alles sicher und alles bekannt ist?
0: Gut, dann können wir jetzt ja mal losdenken, so ungefähr.
0: Und es ist kein wirklich guter Deal.
0: Und dann scheint die Lösung zu sein: Wir brauchen jetzt wieder was Neues, Aufregendes.
0: Die Reise, neue Möbel, neue Beziehungen … und dann
0: haben wir kurz was Neues und dann passiert das von vorn.
0: Und zu lernen, wie das, wieder zu lernen,
0: wie das ist, mit Jetzt-Augen zu schauen statt mit diesen Augen von „kenne ich alles schon“.
0: Das ist zum Beispiel was, wir können auf derselben Terrasse sitzen oder
0: wie du am selben Meer, und es ist jedes Mal neu.
0: Und so kann Meditation jedes Mal neu sein oder ein Spaziergang.
0: Ja, wir sind hier schon oft gegangen und es ist immer jetzt.
0: Und es hat immer eine Einmaligkeit, eine Einzigartigkeit.
0: Ein Zauber, wenn die Aufmerksamkeit nicht gefiltert wird.
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